Erotik

Sich bewusst der Sinnlichkeit hingeben

Erotik ist wichtig, Erotik gehört zu unserer Natur. Daher verwundert es auf den ersten Blick, dass sich nicht alle Menschen diesem wichtigen Phänomen öffnen beziehungsweise hingeben können. Denn tatsächlich ist Erotik, obwohl sie zu einem Großteil angeboren ist, auch Charaktersache. Und vor allem die Erziehung/Sozialisation trägt zur Ausprägung des eigenen Charakters bei.
Manchmal muss man in Sachen Erotik daher ein bisschen nachhelfen.

Erotische Reize im Alltag

Vom Blick bis zur Berührung...

Erotik blitzt auch im Alltagsstress hier und dort mal auf. Hier ein zweideutiger Blick beim Bäcker, dort eine flüchtige Berührung beim Mittagessen (mit der Arbeitskollegin/dem Arbeitskollegen) - Erotik ist überall!
Doch komischerweise bekommt nicht jeder Mensch so eine Situation überhaupt mit, er (oder sie) nimmt sie entsprechend völlig unerotisch wahr.
Wir sollten unsere Sinne wieder öffnen.

Erotik in der medialen Werbung

"Kauf mich!"

Die wichtige Rolle der Erotik wird besonders in der medialen Werbung offensichtlich, die ja bekanntlich häufig mit sexuellen Schlüsselreizen arbeitet. Denn auch die Macher von entsprechenden Werbespots, in denen Frauen Männer sexuell anlocken (mehr oder weniger offensichtlich), wissen: Wenn man Produkte mit sexuellen Reizen präsentiert, bleiben sie länger im Gedächtnis des (potenziellen) Konsumenten.

Erotik und Alltagsstress

"Dafür habe ich jetzt keinen Kopf!"

Dummerweise gibt es ein wirksames Mittel gegen(!) Erotik, das wahrscheinlich die Mehrheit der Allgemeinbevölkerung (unbewusst) praktiziert: Stress! Wer viel Stress fühlt, der erlebt entsprechend wenig bis gar keine Erotik. Stress tötet sexuelles Verlangen erwiesenermaßen ab.
Daher lautet der Tipp für gestresste Menschen: Reduziert irgendwie den Alltagsstress!

Erotik ist auch Sache des Charakters

Wer kann, der kann... und umgekehrt

Doch das heißt im Umkehrschluss nicht, dass wenig gestresste Menschen mehr Erotik im Kopf hätten als ihre gestressten Mitmenschen im sozialen Umfeld. Erotik hat nämlich bekanntlich sehr viel mit Sinnlichkeit und Emotionen zu tun.
Das heißt, dass tendenziell diejenigen Menschen, die nach außen hin sehr rational, streng, gefühlskontrolliert erscheinen, Schwierigkeiten mit der entsprechenden Offenheit haben. Umgekehrt sieht es häufig bei emotionalen, gefühlsbetonten Individuen aus.

Erotik leben - alleine

Kunst, Medien, Alltag

Es gibt viele Wege, Erotik in den Alltag einzuflechten. Viele Künste etwa befassen sich mit Erotik, daneben gibt es entsprechende Fotografie-Bände, Literatur (Romane und Sachbücher). Befassen Sie sich mit entsprechenden Künsten, so können Sie viel für Ihre Sinnlichkeit tun.
Auf der anderen Seite helfen auch Erotik- und Sexfilme dabei, den eigenen "Stil" zu finden.

Erotik leben - zu zweit

Von der Regel und der Ausnahme

Natürlich ist Erotik auch maßgeblich in der Zweierbeziehung verortet. Ja die gemeinsame Erotik/Sexualität ist sicherlich das Höchste, was es im Menschenleben gibt (manche mögen da anderer Meinung sein).
Erotik in der Partnerschaft - das heißt: gemeinsames Wachsen, Ausprobieren. Um dem (erotischen) Alltagstrott vorzubeugen, bietet sich an, aktiv an der Sache dranzubleiben und nichts selbstverständlich zu nehmen.

Erotikstars

Wenn Erotik der Berufsinhalt ist

Erotik-, Sex- beziehungsweise Pornofilme gehören zu einem festen Inventar einer Videothek, egal ob sie "real" oder "online" existiert. Ohnehin sorgt dieser Markt für einen Milliardenumsatz pro Jahr (alleine in Deutschland). Sex sells! Darstellerinnen und Darsteller dieses Genres genießen bei i hren Konsumenten den Status eines Stars. Auf Erotikmessen etwa kommt dieses Phänomen zum Ausdruck. Doch der Schein darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Betreffenden es auch nicht leicht haben. Denken wir nur an das Thema Partnerwahl und Partnerschaft.

Erotik und Sucht

"Ich muss das einfach sehen!"

Bekanntlich kann alles, wirklich alles zur Sucht werden. So auch die Erotik - sei es als Konsument oder als Akteur (dann spricht man auch von Sexsucht). Die Gefahr als süchtiger Konsument liegt darin, dass man die Fiktion (im Film) mit der Realität verwechselt und entsprechend falsche Vorstellungen bekommt; die Gefahr als Sexsüchtiger liegt darin, dass man sein Leben nur noch nach der Lust lebt - und dann bleibt vieles links liegen.

Erotik

Liebes-Jahreshoroskop: 2017 geht es nun auch in der Liebe wieder ruhiger zu.

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