Fische sind grenzenlose Romantiker. Sie leben in ihrer Traumwelt, denn hier ist alles genau so, wie sie es gern hätten. Wer ihr beitreten will, sollte die rosarote Brille aufsetzen und sich für eine Weile von der realen Welt verabschieden. Es ist die Welt gelebter Liebe, und diese Welt möchte der Fisch auch in der Realität erreichen. Wer dem Fisch also über seine Feinfühligkeit begegnet, der rennt offene Türen ein. Alles die Sinnen Anregende ist ihm wichtig: Sanfte Musik, entspannende Düfte, atmosphärisches Kerzenlicht und liebevolle Ermutigungen lassen ihn in genau die Stimmung kommen, die er braucht, um sich dieser Seite der Liebe zu öffnen. Er ist entrückt von dieser Welt und schwebt förmlich durch ein Meer an Gefühlen. Seine Sensibilität lässt ihn genau spüren, was sein Partner benötigt, und er ist mehr als willig, sich ihm in sanften, zärtlichen Streicheleinheiten zu nähern. Wer sich dieser fast überirdischen Erotik hinzugeben vermag, hat die außergewöhnliche Chance, ein Stückchen des Himmels zu erhaschen.
Der Single-Status hat für den Fisch etwas Bekanntes. Obwohl er innerlich auf der Suche nach seiner Ergänzung ist, bleibt ein Teil in ihm doch oft allein. Hat er sich mit diesem Teil angefreundet, so empfindet er diesen Zustand nicht als belastend. Er sucht weiter nach der Liebe in der Außenwelt, doch er trägt auch ein Gefühl der liebevollen Harmonie in sich. Jetzt braucht er nur noch sein Gegenstück zu finden - dann ist sein Leben perfekt.
Fische suchen den Zustand der Verschmelzung, des Aufgehen in einem himmlischen Zustand - und das hier auf Erden. Insofern ist ihnen der Zustand des Verliebtseins oder der Liebe natürlich sehr nah, und sie sehnen sich nach der vollkommenen romantischen Liebe. Hier sind tiefe Blicke in die Augen und ein Versinken im Meer der Gefühle erwünscht. Sie suchen die Nähe des Partners, und wenn der dann ohne Worte die Bedürfnisse des Fisches errät, ist dieser dem ersehnten Zustand schon sehr nah.
Im Prinzip fühlt sich der Fisch allein. Er fühlt so mit allem mit, dass er nicht sehr gut erkennt, wer er selbst eigentlich ist. Innerlich sehnt er sich nach der Ergänzung, um sich als Ganzes zu empfinden. Daher ist er auch in einer Partnerschaft auf der Suche nach der Vollkommenheit - das, was er darunter versteht. Er ist seinem Partner überaus zugeneigt und versucht, dessen Wunsch zu erkennen, noch bevor er geäußert wurde. Der Fisch hat diese telepathische Fähigkeit. Doch er erwartet dies auch von seinem Partner, und überhaupt soll der dem Idealbild des Fisches entsprechen. Das sind hohe Anforderungen an ein menschliches Wesen, denn die Vorstellungen des Fisches sind so idealistisch, dass diesem Bild kaum jemand entsprechen kann. So kann es vorkommen, dass sich der Fisch auch in der Beziehung ein wenig allein fühlt, weil er sich den realen Dingen ausgeliefert fühlt und nicht versteht, warum andere nicht genau so empfinden wie er. Wer dies erkennt und dem Fisch auch seelisch eine Heimat bietet, hat in ihm den aufopferndsten Partner der Welt.
Wer passt zum Sternzeichen Fische?
So sanft und fast unerreichbar, wie die Fische zuweilen auch wirken, in sexueller Hinsicht sind sie durchaus präsent. Allerdings gibt es hier natürlich kein rohes Übereinander-Herfallen, sondern sanft und sinnlich will der Fisch in die Kunst der erotischen Liebe eingeführt werden, deren Genuss durchaus endlos sein darf. Ist dies doch eine Form der Ekstase, die seiner innerlichen Sehnsucht nach Entrücktheit am nächsten kommt. Wer dem Fisch nach einem romantischen Abend und anschließendem, vollkommenen Abschluss in die Augen schaut, der sieht: Er kommt gerade zurück aus einer anderen Welt.
Fische-Geborene hören das Gras wachsen. Ihre Sensibilität lässt sie zu Stimmungs-Seismographen werden: Sie nehmen auf, was für andere unsichtbar ist, sie lesen zwischen den Zeilen und hören zwischen dem Gesagten, was nicht ausgesprochen wurde. Sie leben die Liebe, die über das Persönliche hinausgeht, denn sie fühlen sich innerlich mit allem verbunden. Dies macht es ihnen zuweilen nicht leicht in der Welt, denn sie sind so fernab alles Bösen, dass sie in ihrer Gutgläubigkeit und vertrauensvollen Weise völlig überrascht sind von dem, was um sie herum passiert. Das kann dazu führen, dass sie sich in ihre sehr reiche Traum- und Fantasiewelt zurückziehen, in der vor allem das Gute herrscht. Wer sich ihrer sanften Art jedoch öffnet, findet wohl kaum jemanden, der mit mehr Verständnis und allmächtiger Liebe auf Menschen zugeht.
Unter den Fischen findet man viele künstlerisch oder sozial begabte Menschen. Ihre feinen Antennen helfen ihnen, die Stimmungen, die sie wahrnehmen, in der Kunst zu verarbeiten und dies als Ventil zu erleben. Ebenso setzen sie ihre Sensibilität in sozialen Kreisen ein, denn durch ihr Mitgefühl fühlen sie sich mit Menschen verbunden, die auf Hilfe von außen angewiesen sind, und sie leben diesen Dienst am Nächsten sehr aktiv.
In einer negativen Form kann die Fantasie auch schon mal in einem Lügenmärchen enden. Da sie niemanden verletzen wollen, kreieren Fische lieber eine Geschichte, als die Wahrheit zu sagen. Auch sind sie nicht immer in der Lage, die Realität wirklich zu erfassen, und können mit den praktischen Dingen des Lebens oft nicht so viel anfangen.
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