Freunde

"Auf dich kann ich mich verlassen!"

Ein bekanntes Lied geht so: "Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt." Tatsächlich kann eine echte Freundschaft es in Hinsicht auf Intimität und Vertrautheit mit vielen Liebschaften und Eheverhältnissen aufnehmen. Doch viele Faktoren können eine befriedigende Freundschaft auf eine harte Probe stellen, etwa ein Umzug weiter weg (beispielsweise wegen beruflicher Anforderungen), oder aber einer der beiden lernt einen Lebensabschnittsgefährten kennen. Dennoch sollte man nicht auf seinen besten Freund verzichten.

Ein Freund, ein guter Freund...

"Ich brauche deine Hilfe!"

Eine gute (manche sagen wahre) Freundschaft zeichnet sich vor allen durch Vertrauen, Uneigennützigkeit, Authentizität und gegenseitiges Interesse am Wohl und Wehe des anderen aus. Geld und Entfernung spielen außerdem keine Rolle.
Natürlich muss man eine Freundschaft auch pflegen, man sollte sie nicht im Sande verlaufen lassen.
Hilfe annehmen, füreinander da sein oder einfach mal zuhören - das muss in einer Freundschaft zu jeder Zeit selbstverständlich sein.

Schulfreunde

"Lass mal abschreiben!"

Die ersten Freundschaften entstehen schon im Kleinkindalter, sprich: in der Krippe oder im Kindergarten. Vielleicht sind die Eltern befreundet, man trifft sich öfter gemeinsam. Schon Kleinkinder sind sehr am Kontakt zu Gleichaltrigen interessiert.
Die ersten "richtigen" Freundschaften entstehen im Grundschulalter. Wir erinnern uns daher nicht ohne Grund ein Leben lang an unseren Tischnachbarn aus der ersten oder zweiten Klasse. Schon hier zeigt sich: Man ist aufeinander angewiesen, hilft sich entsprechend.

Freunde im Verein

Gemeinsam ein Team

Viele Jungen und Mädchen sind irgendwann Mitglied in einem Sportverein (siehe Massensportarten). Dies ist sehr wichtig in Hinsicht auf die Entwicklung des jungen Menschen; er muss sich mit anderen auseinandersetzen, sich durchsetzen und soziale Kompetenzen entwickeln.
Schnell entstehen auf dem Sportplatz Freundschaften. Man freut sich gemeinsam über sportliche Erfolge und nimmt hin und wieder die gegenseitige Sympathie mit in den Freizeitbereich.

Freundschaft unter Kollegen

"Kannst du das Projekt übernehmen?"

Eine echte Freundschaft unter Kollegen ist immens wichtig in Hinblick auf die seelische Gesundheit am Arbeitsplatz. Stellen Sie sich nur mal vor, man müsste die ganze Arbeitszeit, etwa im Büro, mit formellen Gesprächen ohne "Herzblut" verbringen. Schnell wäre man ausgebrannt.
Wohl dem, der einen wahren Freund als Kollegen hat. Man kann zwischen Tür und Angel gemeinsam Frust ablassen, lachen oder sich zur Mittagspause verabreden und ein bisschen "schnacken".

Gleichgeschlechtliche Freunde und Partnerschaftskonflikt

"Was willst du denn mit dem?"

In vielen Teenager-Cliquen gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, und das lautet sinngemäß: Eine Liebesbeziehung darf niemals die Freundschaft gefährden. Denn auch schon die jungen Leute wissen, dass infolge der ersten, zweiten oder dritten Liebe ein Abnabelungsprozess einsetzen kann.
Im Erwachsenenalter ist das nicht anders. Die Partnerin oder der Partner sind nicht selten eifersüchtig - und tun entsprechend viel dafür, die Freundschaft zu sabotieren.

Andersgeschlechtliche Freunde und Partnerschaftskonflikt

"Was willst du denn mit der?"

Etwas extremer gestaltet sich das Thema naturgemäß bei andersgeschlechtlichen Freunden, besonders, wenn jene doch ziemlich attraktiv sind. Eine solche Konstellation stört wohl die meisten Partnerinnen und Partner.
In solchen Fällen sollten klare Absprachen getroffen werden. Man sollte sich niemals seinen besten Freund, seine beste Freundin "ausreden" lassen.

Lebenslange Pflege der Freundschaft

"Ein Tag pro Woche gehört uns!"

"Freunde sind echte Glücksbringer", sagt der bekannte Autor von Hirschhausen. Damit meint er, dass beste Freunde unserer Psyche gut tun. Wir Menschen sind bekanntlich auf soziale Bindungen programmiert. Ohne Freunde sind wir unglücklich - und der Ehepartner kann dieses fundamentale Bedürfnis nach Bindung niemals alleine "auffangen". Das soll er auch gar nicht. Besser ist es, man hält seine sozialen Kontakte aufrecht. Das heißt: Ein Tag pro Woche muss schon für den besten Freund "drin" sein.

Freunde

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