Ich will kein Morgenmuffel sein

Frisch in den Tag!

Es kann erwiesenermaßen die Beziehung (oder eine Ehe) belasten, wenn einer der beiden als Morgenmuffel dem anderen gleich mal den Tagesbeginn vermiest ("Sprich mich nicht an! Wo ist der Ausknopf?").
Man kann sich das Ganze als Dr.-Jeckyll-und-Mr.-Hyde-Phänomen vorstellen. Morgens findet die Verwandlung statt. Und plötzlich ist der Partner so ganz anders, vor allem: so liebenswert-unausstehlich.
Wenn Sie selbst ein Morgenmuffel sind und keiner mehr sein wollen, gilt es einige Tipps zu berücksichtigen.

Ehrlich währt am längsten

"Okay, okay, du hast ja recht, ich bin ein Morgenmuffel!"

Wahrscheinlich wollen die wenigsten Miesepeter sich selbst eingestehen: "Ja, ich bin ein Morgenmuffel - und das ist schlecht so!" Trotzdem lautet der erste Schritt zur Besserung: Schauen Sie in den Spiegel, nehmen Sie Ihr Los an! Es muss auch mal Schluss mit diesen Endlosdiskussionen sein ("Nein, ich bin kein Morgenmuffel, du bist einer!").
Versetzen Sie sich hierzu in die Lage Ihres Partners. Gehen Sie in Gedanken einen typischen Morgen durch - aus den Augen des anderen.

Das Gespräch mit dem Partner suchen

"Ich muss mit dir reden, viele Grüße: der Morgenmuffel!"

Sie kommen dann wahrscheinlich schnell zu dem Schluss: "Verdammt, ich bin ja wirklich ein Morgenmuffel! Mein Gesichtsausdruck alleine, dann diese Killerphrasen!" So eine "Erkenntnis" tut dem Selbstwertgefühl nicht gut, das ist schlicht und einfach verständlich.
Doch der ehrliche Blick nach innen wird sich letztlich auszahlen! Nun ist es an der Zeit, gemeinsam mit dem Partner das Projekt "Raus aus der Morgenmuffel-Falle" anzugehen. Schreiben Sie hierzu Ihrer besseren Hälfte einen kurzen Hinweis, etwa in Form einer Notiz auf dem Frühstückstisch.

Wege aus der Morgenmuffel-Falle

Die ersten 15 Minuten nutzen!

Natürlich wird das Morgenmuffel-Phänomen an einem Abend besprochen. Morgens geht ja bekanntlich erst mal nix.
Also, bei diesem Gespräch haben Sie natürlich ein offenes Visier. Sie geben einige Morgenmuffel-Beispiele, die dem Partner den Tag vermiest haben, zum Besten, entschuldigen sich, und bitten den anderen um die Mithilfe ("Was können wir gemeinsam tun?"). Erfahrungsgemäß führt ein solches Vorgehen zu erfreulichen Reaktionen ("Danke, dass du das Problem jetzt auch so siehst wie ich!").
Gemeinsam werden nun Strategien entworfen, die das Dilemma schrittweise beseitigen. Der eine kommt vielleicht zu dem Schluss: "Okay, ich lasse dich erst mal völlig in Ruhe, stell dir einen Kaffee vor die Nase und warte mal ab!" Der andere meint vielleicht dann: "Okay, ich melde mich dann, wenn ich bereit für einen Small Talk bin!"
Auf diese Weise kann man behutsam aufeinander zugehen und Lösungsstrategien entwerfen, die den Morgenmuffel ein Stück weit wegtherapieren können.

Wege aus der Single-Morgenmuffel-Falle

Anleitung zum Glücklichsein!

Wer glaubt, das Problem wäre gelöst, wenn sich der Morgenmuffel morgens alleine an den Tisch setzen muss, weil er eben ein Single ist, der täuscht sich. Denn man kann sich bekanntermaßen auch selbst den Morgen versauen. Ein Blick in den Spiegel etwa reicht schon ("Schau mich nicht so doof an!"). Hierzu eine kleine Übung: Zwingen Sie sich zu einem Lächeln und denken Sie dabei an eine schöne Situation (Urlaub in der Sonne oder so). Je länger Sie durchhalten, desto eher gelangen Sie zum Ziel - Sie müssen nämlich irgendwann wirklich lachen. Das funktioniert! Ausprobieren!
Zudem können Sie die Tasse Kaffee wirklich sinnlich genießen und sich fünf schöne Situationen ausmalen, die Sie an diesem Tag erleben wollen; außerdem schauen Sie sich zwei, drei "Gag Reels" von DVDs an ("Verpatzte Szenen!"). Mit diesen kleinen Kunstkniffen schaffen Sie dauerhaft den Weg aus der Morgenmuffel-Falle!

Wer gut kommt, kommt gut in den Tag!

Anleitung zum perfekten Guten-Morgen-Sex!

Eine "gute Nummer" versüßt zweifellos den Tagesbeginn. Nun sind manche Menschen eben eher Morgen-, Mittags- oder Abendsextypen. Was, wenn man nach eigener Ansicht eben kein Morgensexler ist? Nun, dann muss man sich überwinden. Denn es ist doch so: Danach sagt es sich leicht: "Es war ja doch geil!" Also, ab heute heißt die Hausaufgabe: "Ich will mich ab jetzt dreimal pro Woche morgens zum Sex motivieren!" Das klappt vielleicht durch folgende Methoden: sich erst mal im Geiste eine heiße Nummer vorstellen; es sich selbst machen, während der Partner gerade erwacht; den Partner mit der Zunge wecken!

Ich will kein Morgenmuffel sein

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